Die verlorene Ehre des Berufes

Wer seinen Beruf entehrt, hat sich der Würde entleert

Dem Beruf des Menschen kommt seit alten Zeiten eine große Bedeutung zu. Für die meisten Menschen ist es genau das Feld, auf dem sie sich die größte und tiefste Kompetenz im Leben erwerben können. Beherrscht der Einzelne auf dem gewählten Gebiet seine Tätigkeit, indem er dieses gedanklich vollständig durchdrungen hat, so hat er sich gleichzeitig auf diesem Feld seine Freiheit erworben. Besteht jedoch in Teilbereichen noch ein Mangel an Kenntnissen, wirkt er genau dort noch in Unfreiheit.

Da jeder in seinem Beruf für andere tätig ist, kann er je nach Fachkompetenz frei oder unfrei für diese tätig werden. Das Erstere gereicht ihm zur Ehre, während das Letztere anderen Schaden zufügen kann. So fragen sich heute einige Menschen, in welchem Beruf die Ehre des Ausübenden noch vorhanden ist. Denn dem frei Tätigen vertraut sich jeder gerne an – dem unfrei Tätigen, geht man nur zu gerne aus dem Weg. Doch wie kann der Einzelne den Ersteren von dem Letzteren unterscheiden? Dazu will dieser Artikel eine Hilfe bieten.

Worin besteht der Verlust der Ehre im Beruf? 

Die meisten Menschen, die einer beruflichen Tätigkeit nachgehen, arbeiten für andere Menschen. Sie erbringen eine Dienstleistung oder stellen Produkte her, die für andere bestimmt sind. Um nun die beste Qualität erbringen zu können, benötigt der Tätige eine hohe Fachkompetenz für das, was er tut. Das heißt, er muss ganz genau wissen, was eine gute Dienstleistung oder ein gutes Produkt ist und welchen aufbauenden und förderlichen Sinn dieses für denjenigen hat, der es erwirbt. Nur dann kann er sich sicher sein, dass er einen wertvollen Beitrag für seine Mitmenschen leistet, der ihm auch zur Ehre gereicht. Zur Ehre deshalb, weil ihm der Empfänger des Produktes oder der Dienstleistung vertraut und er diesem Vertrauen durch seine hohe Fachkompetenz auch gerecht wird.

Wann geht nun diese Ehre im Beruf verloren? Dies ist immer dann der Fall, wenn der Tätige dem Vertrauen des Empfängers nicht mehr gerecht wird oder dieses Vertrauen sogar missbraucht. Nun hat ein kluger Mann auf einfache Weise ausgedrückt, wann dies besonders häufig der Fall ist. Dies war Mahatma Gandhi, den ich hier zitieren will:

„Die sieben Todsünden der modernen Gesellschaft: Reichtum ohne Arbeit, Genuss ohne Gewissen, Wissen ohne Charakter, Geschäft ohne Moral, Wissenschaft ohne Menschlichkeit, Religion ohne Opfer, Politik ohne Prinzipien.“ (1)


In diesen sieben "Todsünden", wie sie Mahatma Gandhi genannt hat, ist immer ein Mangel in der Ausübung des Tätigen zu finden. Sei es in der Art und Weise, wie er tätig ist oder darin, welche Wirkung die Tätigkeit auf die Mitmenschen hat. In jedem Fall ist immer auch ein Vertrauensverlust damit einhergehend. Somit gereicht es dem Tätigen nicht zur Ehre.

In welchen Berufen mangelt es heute an Ehre?

Hier sind in erster Linie die Berufe zu nennen, mit deren Tätigkeit eine große Verantwortung verbunden ist. Dies ist überall dort der Fall, wo durch deren Ausübung auf viele Menschen Einfluss genommen wird, dies aber nicht in einem aufbauenden und förderlichen Sinn, sondern mehr zum Schaden der Mitmenschen. Dazu will ich einige Beispiele nennen:

  • Politiker, die nicht zum Wohle des Volkes tätig sind und statt dessen sogar die unveräußerlichen Grundrechte jedes einzelnen Bürgers teilweise bzw. ganz außer Kraft setzen.


  • Richter und Staatsanwälte, die nicht mehr frei von politischer Einflussnahme Recht sprechen bzw. sich nicht mehr für die Wahrheitsfindung nach den geltenden Gesetzen einsetzen.


  • Medienvertreter, die nicht mehr die Ereignisse kritisch hinterfragen, diese wahrheitsgemäß und objektiv berichten und statt dessen suggestiv und manipulativ auf die Bürger einwirken.


  • Wissenschafter, die nicht mehr getreu den wissenschaftlichen Prinzipien folgen, sondern sich von Sponsoren die Richtung und die Darstellung ihrer Ergebnisse vorgeben lassen.


  • Ärzte, die nicht mehr der ärztlichen Ethik folgen und für die Gesundheit und das Wohl ihrer Mitmenschen eintreten und statt dessen nur noch den Einflüssen der Pharmaindustrie folgen.


  • Polizisten, die nicht mehr wie früher als "Schutzmänner" für die Bürger tätig sind, sondern jetzt nur noch zu ausführenden Handlangern politisch fragwürdiger Direktiven geworden sind.


  • Erzieher, die nicht mehr die gesunde menschenwürdige Entwicklung der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen fördern und nur noch nach vorgegebenen Kriterien tätig sind.


  • Investmentbanker, die nicht mehr Unternehmen und Handwerksbetriebe fördern und die Wirtschaft unterstützen, sondern an der Börse zocken und tausende Menschen ins Leid stürzen.


  • Industrielenker, die nicht mehr zum Wohle ihrer Kunden tätig sind und diese statt dessen belügen und betrügen und immer mehr menschenunwürdige Arbeitssituationen gestalten.


  • Pharmavorstände, denen mehr an dem Verdienst durch die Krankheit ihrer Kunden gelegen ist, als um die Wiederherstellung von deren Gesundheit.


Es könnten noch viele andere Berufe genant werden, doch sollen hier nur diejenigen genannt werden, die sehr großen Einfluss auf ihre Mitmenschen haben. Ich will damit jedoch kein Urteil über einzelne Menschen abgeben, sondern nur Berufe charakterisieren, bei denen das Vertrauen der Mitmenschen und damit auch die Berufsehre verloren gegangen ist.

Es sei hier aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es in jedem der genannten Berufsrichtungen auch sehr ehrenvolle, fleißige und um die größtmögliche Kompetenz ringende Personen gibt, die auch großes Vertrauen ihrer Mitmenschen genießen und damit auch sehr ehrenvolle Tätigkeiten in ihrem Beruf ausüben. Man gewinnt jedoch den Eindruck, dass in den letzten Jahrzehnten gerade die Gruppe dieser ehrenwerten Menschen immer mehr abgenommen hat.

Es mangelt aber auch an Entwicklungsmöglichkeiten

Ein weiteres Merkmal für die verlorene Ehre ist die Tatsache, dass in vielen Bereichen auch immer mehr der Sinn der beruflichen Tätigkeit des Menschen verloren geht. Die Arbeit, die der Einzelne vollbringt, soll ihm auch die Möglichkeit bieten, sich als Mensch zu entwickeln und nicht nur dazu dienen, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Dieser Aspekt ist jedoch in vielen Industriebereichen gänzlich verloren gegangen – und das nur zugunsten der gesteigerten Profite. Hier sei wieder auf einen Hinweis von Mahatma Gandhi verwiesen, der sagte:

„Es ist entwürdigend, wenn der Mensch seine Individualität verliert und zu einem bloßen Rädchen im Getriebe wird.“ (2)


Wir erleben hier mehr und mehr eine fatale Umkehrung, die wohl offensichtlich gewollt ist. Die Arbeit dient nicht mehr der Entwicklung des Menschen, sondern der Mensch dient vielfach nur noch der Arbeit. Es wäre mit dem heutigen Stand der Technik durchaus möglich, dass die Arbeit des Einzelnen auch wieder so gestaltet werden könnte, dass sie auch seiner individuellen Entwicklung dienen könnte. Statt im Arbeitsprozess die Entwicklung des Individuums zu fördern, geht der Trend ausschließlich dahin, nur noch die Profite zu steigern und die Menschen zu Handlangern der Maschinen zu degradieren. Hier tritt ein schwerwiegendes Versäumnis zu Tage, auf das Mahatma Gandhi schon vor sehr vielen Jahren hingewiesen hatte:

„Wir haben die Pflicht, stets die Folgen unserer Handlungen zu bedenken.“ (3)


Die Unterlassung dieser Pflicht, vor allem durch die genannten Berufsgruppen, hat die Menschen heute weltweit in die vorherrschende Krise geführt, die vor allem durch den extremen Einsatz von Suggestionen, Manipulationen und Lügen erst möglich wurde. Wer heute einen gesund denkenden und gut informierten Menschen fragen würde, in welcher Berufsgruppe noch in überwiegendem Maße eine fundierte Berufsehre zu finden ist, müsste man wahrscheinlich sehr lange auf eine positive Antwort warten.

Wie kann die Ehre des Berufes wieder hergestellt werden?

Diese Frage darf durchaus als eine bedeutende Frage der menschlichen Entwicklung betrachtet werden. Denn wenn alle Ehre aus den Berufen entwichen ist, führt dies die gesamte Menschheit unweigerlich in den Abgrund. Denn dann ist alles Vertrauen in jeder Begegnung verloren gegangen und ein friedliches Miteinander ist nicht mehr möglich. Auf diese Notwendigkeit hat seit längerer Zeit auch der Autor und Geistforscher Heinz Grill hingewiesen, indem er sagte:

"Eine der ganz wesentlichen Notwendigkeiten für ein zukünftiges, gutes, integratives Bewusstsein in der Welt ist die Entwicklung und Ausprägung einer geeigneten Fachkunde." (4)

Die Fachkunde kann aber nicht von oben angeordnet werden. Denn wenn etwas angeordnet wird, folgen die Menschen in den meisten Fällen nur widerwillig solchen Anordnungen. Die Entwicklung der Fachkunde – und damit die Wiederherstellung der eigenen Ehre im Beruf – muss aus dem tiefsten Inneren des Menschen selbst kommen. Nur dann wenn er sich aus freiem Willen darum bemüht, seine Tätigkeit gedanklich vollständig zu durchdringen, sich das notwendige Empfinden für die ästhetische Umsetzung und die Beharrlichkeit und Ausdauer für die Entwicklung der Fähigkeiten aufzubringen, erlangt er in seinem Inneren wieder seine Ehre. 

Viele Menschen meiden jedoch genau dieses Bemühen aus freien Willen und möchten gerne auf einfacherem Wege zu ihren Ergebnissen kommen. Dies war auch schon zu sehr frühen Zeiten der Fall und wurde auch damals von Angelus Silesius als Fehler erkannt, indem er sagte:

„Wer in sich Ehre hat, der sucht sie nicht von außen. Suchst du sie in der Welt, so hast du sie noch draußen.“ (5)

Es gibt nicht wenige Menschen, die hier einem großen Irrtum unterliegen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, alles zu tun, um von anderen anerkannt oder geehrt zu werden. Doch dies ist ein gänzlich untaugliches Ziel, wie uns Angelus Silesius zeigt. Ehre ist nicht das Ziel des Berufes. Ehre ist "nur" die Folge einer guten Fachkunde – und diese kann nur mit einem wachen Bewusstsein aus dem Menschen selbst heraus entwickelt werden.

Kann die Berufsehre auch weiter entwickelt werden?

Diese Frage kann man durchaus mit einem Ja beantworten. Aber dies erfolgt nur auf indirektem Wege. Die Ehre im Beruf kann durchaus gesteigert werden, jedoch nicht durch das Streben danach, sondern über den Umweg der Pflicht. Es heißt ja im Volksmund: "Wissen verpflichtet." Wie kann dies verstanden werden? Hierauf konnte schon Platon eine gute Antwort geben:

„Ehrenwert ist der Mann, der selbst kein Unrecht tut, und doppelter und dreifacher Ehre wert, wenn er auch nicht geschehen lässt, dass andere Unrecht tun.“ (6)

Wer die notwendige Fachkunde entwickelt hat, kann sehr genau unterscheiden, was in seinem beruflichen Umfeld richtig und was falsch ist, denn er hat sich das notwendige Wissen und die erforderlichen Fähigkeiten angeeignet. So ist es ihm auch ein Leichtes zu erkennen, wenn ein anderer im gleichen Fachgebiet etwas Falsches vermittelt oder seine Tätigkeit unkorrekt ausführt. Da er nun über die größere Fachkompetenz verfügt, wäre es seine Pflicht, korrigierend einzugreifen. Wird er dann korrigierend tätig, kann er nicht verhindern, dass sich auch seine Ehre weiter entwickelt. Auch hier ist die Entwicklung der Ehre nur eine Folge der aus der guten Fachkunde erwachsenden Pflicht. 

Die Schwierigkeit, dieser Pflicht nachzukommen, besteht jedoch häufig darin, dass derjenige, der noch über einen größeren Mangel in seiner beruflichen Tätigkeit verfügt, sich nicht gerne korrigieren lässt. Ist er bestrebt, sich eine größere Fachkunde anzueignen, wird er die Korrektur sicher dankbar annehmen können, da er sich damit in seinem Bestreben unterstützt und gestärkt sieht. Strebt derjenige jedoch nur nach Ehre und Anerkennung von außen, wird er wahrscheinlich nicht sehr erfreut darüber sein, eine Korrektur zu erfahren. In einigen Fällen kann es sogar sein, dass er sehr aggressiv auf eine solche Korrektur reagiert. Dies kann gerade in der aktuellen Krise sehr häufig in den genannten Berufen beobachtet werden.

Wie hoch ist die Pflichterfüllung einzuschätzen?

Nun ist es eine Sache, seinen Beruf mit der besten Fachkunde auszuführen. Es ist aber eine ganz andere Sache, dieser Pflicht in allen Fällen gerecht zu werden. Nicht jeder kann den Mut dazu aufbringen, für das was richtig ist oder für das was wahr ist, überall einzutreten. Tut man es in bestimmten Situationen nicht, so lässt man zu, dass anderen Schaden zugefügt wird. Diesen Schaden kann jedoch nur der verhindern, der wirklich über die fundierte Fachkunde verfügt. Dann stellt sich die Frage, wie hoch diese Pflicht einzuschätzen ist. Diese Frage hat unter anderen auch Rudolf Steiner ausführlich wie folgt beantwortet:

„Der Mensch muss verstehen, im rechten Falle die Pflicht höher zu stellen als die Sorge um die Gesundheit. Aber was kann nicht alles unterlassen werden bei einigem guten Willen. Die Pflicht muss in vielen Fällen höher stehen als die Gesundheit, ja oft höher als das Leben.“ (7)

Diese Aussage mag nun den einen oder anderen etwas erschrecken, das gebe ich durchaus zu. Doch gebe ich zu bedenken, dass dies heute in manchen Berufen durchaus genau so der Fall ist. Hier kann zum Beispiel der Beruf der Feuerwehr genannt werden, um nur einen von mehreren Berufen mit ähnlichem Charakter zu nennen.

Dass dieses Pflichtbewusstsein, das in vielen Berufen mehr oder weniger stark ausgeprägt ist, auch mit einer gewissen Gefahr verbunden ist, zeigt sich besonders deutlich in der aktuellen Krise. So wurde ein Familienrichter, der seinen Beruf auf sorgfältigste Art und Weise ausgeübt hat, verklagt und man hat mehrere Hausdurchsuchungen bei ihm vorgenommen. Ebenso erging es mehreren Ärzten, die ihren Patienten bescheinigt hatten, dass das Tragen von Masken aus gesundheitlichen Gründen für sie sehr gefährlich ist. Man könnte noch viele Beispiele nennen, in denen mutige Menschen, die ihre Berufsehre wirklich ernst genommen haben, diffamiert, ausgegrenzt und – über selbstgerechte Mainstream-Medien ohne Berufsehre – zutiefst erniedrigt und gesellschaftlich herabgesetzt wurden. Man kann fast den Eindruck gewinnen, dass eine Berufsehre in unserer Gesellschaft weder gewünscht – und teilweise auch nicht mehr erlaubt ist. Dabei steht sie bei ganz vielen Menschen immer noch hoch im Kurs.

Was würde denn eine breite Berufsehre ermöglichen?

Man stelle sich vor, dass sich viele Menschen wieder aus klarem Bewusstsein um eine gut fundierte Fachkunde in ihrer Tätigkeit bemühen würden. Dann müsste man auch deren Folgen bedenken, wie es Mahatma Gandhi empfohlen hat. Dann müssten wir mit folgenden Effekten rechnen:

  • Die Tätigen würden sich dadurch die Freiheit in ihrem Fachgebiet erarbeiten.


  • Sie könnten ganz souverän mit allen dort anfallenden Schwierigkeiten umgehen.


  • Sie könnten anderen eine gute Dienstleistung oder ein gutes Produkt anbieten.


  • Sie würden auch dort eintreten, wo Fehler entstehen, um diese zu korrigieren.


  • Sie hätten Freude an ihrer Tätigkeit, weil sie wertvolle Arbeit für andere leisten.


  • Sie würden durch ihre gute Arbeit das Vertrauen von vielen Menschen gewinnen.


  • Sie würden ganz selbstverständlich an einer besseren Welt mitgestalten.


Und die Folge ihrer Tätigkeit wäre auch, dass die Ehre in ihrem Beruf wieder auferstehen könnte.


Erich Decker 

Quellen

(1), (2), (3) Diese Zitate sind von Mahatma Mohandas Karamchand Gandhi (1867 - 1948), der ein indischer Rechtsanwalt, Publizist, Morallehrer, Asket und Pazifist war und zum geistigen und politischen Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung wurde. Die sogenannte "große Seele" kämpfte ohne Waffen und Gewalt für den Frieden seiner Landsleute. Er veränderte die Welt, indem er die Inder in seinem Land sowie in Südafrika in die Unabhängigkeit leitete.

(4) Dieses Zitat ist von Heinz Grill, einem Geistforscher, Heilpraktiker, spirituellen Lehrer und Alpinist, der sich vor allem auch darum bemüht, den Menschen Möglichkeiten anzubieten, ihren Heilungsprozess auch durch eine individuelle seelisch-geistige Aktivität förderlich zu unterstützen. Wer sich weiter über seine aktuellen Hinweise zur Corona-Situation informieren will, dem sei seine Website empfohlen: https://heinz-grill.de 

(5) Dieses Zitat ist von Angelus Silesius (1624 - 1677), einem deutschen Lyriker, Theologen und Arzt. Seine tiefreligiösen, der Mystik nahestehenden Epigramme, werden zu den bedeutendsten lyrischen Werken der Barockliteratur gezählt.

(6) Dieses Zitat ist von Platon, einem antiken griechischen Philosophen.

(7) Dieses Zitat ist von Dr. phil. Rudolf Steiner (1861 - 1925). Er studierte Naturwissenschaften, Mathematik und Philosophie in Wien. Nach der Jahrhundertwende widmete sich seine Tätigkeit immer mehr der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Mit dem Bau des ersten Goetheanums wird Dornach bei Basel das Zentrum seiner Tätigkeit. Die Ergebnisse seiner geisteswissenschaftlichen Forschung sind mit ihren praktischen Auswirkungen heute in vielen Lebensbereichen zu finden.

 Der Artikel als Dokument 

Erich Decker, Jahrgang 1953, war nach dem Studium zum Dipl.-Wirtsch.-Ing. viele Jahre in leitenden Funktionen in der Computerindustrie tätig. Seit 1992 arbeitet er als freiberuflicher Berater und Trainer und gründete 2001 das "IZP-NET Impulse zur Persönlichkeit“. Seine Schwerpunkte: Führung, Teamentwicklung, Mediation und Coaching. Sein Ziel: Neben fachlichen Impulsen auch spirituelle Inhalte zu vermitteln, damit sich der Mensch im Arbeitsumfeld nicht nur fachlich, sondern auch seelisch und geistig entwickeln kann.