Corona-Impfung – Wie Impfschäden vermieden werden können

Die anstehenden Impfungen lösen bei sehr vielen Menschen große Ängste aus.

Die Corona-Impfung stellt den Einzelnen vor eine große Herausforderung – sowohl denjenigen, der sich impfen lassen möchte, als auch denjenigen, der die Impfung ablehnt, sich aber einem zunehmenden gesellschaftlichen oder beruflichen Druck zu einem Impfzwang gegenüber sieht. 

Dieser Beitrag lehnt sich an das Interview "Corona-Impfung aus geistiger Sicht" an, das der Geistforscher Heinz Grill 1) dem Verleger Stephan Wunderlich 2) im Januar 2021 gegeben hat. Darin werden Inhalte aufgezeigt, die aus geistiger Schau entwickelt wurden, wie der Einzelne durch seine eigene Haltung und seine eigenständig entwickelte Bewusstheit zur Impfung, der Corona-Krankheit, sowie der Entwicklungsfrage der Gegenwart, Gewissenskonflikte mit der Impfung und auch Impfschäden vermeiden kann. 

Was ist Geist?

In dem Interview werden nicht die physischen Wirkungen (diese kann man an vielen Stellen nachlesen), sondern die geistigen Konsequenzen aufgezeigt. Dabei wird zunächst die Frage geklärt, was Geist überhaupt ist – dazu eine kurze Hinführung: Wenn wir den Menschen in seiner ersten einfachen Gliederung anschauen, so unterscheiden wir Körper, Seele und Geist. 

Der Körper repräsentiert die sichtbare Erscheinungsform, er ist reine Materie und besitzt kein Bewusstsein. Mit ihm steht der Mensch in der physischen Welt. 

Der Seele werden meistens die Gefühle, Begehren, Triebe und Leidenschaften zugeschrieben; sie ist jedoch weit mehr als dies. Die Seele beinhaltet drei Kräfte – das Denken, das Fühlen und das Wollen. Diese drei Kräfte sind die entscheidenden Kräfte für das Wahrnehmen, das Erleben und das schöpferische Potenzial des Menschen. Die Seele nimmt die verbindende Mittenstellung ein zwischen Körper und Geist – zwischen unten und oben.

Indem der Mensch sein Umfeld wahrnehmen und diese Wahrnehmungen in seinem Inneren erleben und verarbeiten kann, schafft er sich ein Bewusstsein. Ein Bewusstsein über sein Umfeld, und auch ein Bewusstsein über sich selbst. Es gibt auch einige Anteile in der Seele, die uns noch unbewusst sind. Unsere Seele umschließt sowohl die bewussten, als auch die unbewussten Anteile. Damit können wir die Seele auch ganz allgemein mit dem Bewusstsein gleichsetzen.

Das intellektuelle, verstandesmäßige Denken, repräsentiert nach geisteswissenschaftlicher Sicht nicht den Geist, sondern ist ein Ausdruck des Geistes. Der Gedanke selbst gehört der geistigen, der oberen Welt an. Diese äußert sich mit vielen wahren Gedanken, die der Mensch mit seinem Bewusstsein empfangen und über sein Denken weiter ausgestalten kann – zu einer Sache oder einem Thema hin. Der Geist umfasst somit eine tiefere, geheimnisvollere Ebene, er symbolisiert die innerste Substanzkraft des Menschen, den unsterblichen Wesenskern, das Ich. Dieses Ich ist die führende Instanz; es bedient sich des Intellektes um zum Beispiel die Gedanken zu ordnen und zu strukturieren.

Da Geist nicht mit Materie gleichzusetzen ist, kann man Erkenntnisse der Materie nicht in gleichem Maße auf das Geistige übertragen. Es müssen die Erkenntnisse aus dem Geistigen erschaut oder entwickelt werden, wie zum Beispiel eine grundsätzliche Verantwortlichkeit im Menschen. Stirbt der Mensch, so stirbt lediglich sein Körper, seine Seele und sein Geist leben weiter in der nachtodlichen Welt. Dort angekommen, kann er jetzt nicht sagen, er wäre von den Behörden zur Impfung gezwungen worden und habe deshalb Schäden erlitten. In der irdischen Welt mag das eine Aussagekraft haben, in der geistigen Welt gilt diese Erklärung nicht, denn hier muss der Mensch für seine Entscheidungen selbst die Verantwortung übernehmen. 

Wie wirkt die Impfung geistig?

Für die nachtodliche Welt ist nicht von Interesse, ob man geimpft oder nicht geimpft wurde. Hier ist nur entscheidend, mit welcher Einstellung man sich dem Phänomen der Impfung gegenüber gestellt hat – mit welcher Bewusstheit, mit welcher inneren Einstellung, mit welcher Ethik begegnete man diesem Phänomen? Das allein ist von Bedeutung – und hier kann sich der Einzelne nicht rausreden, dass er von diesen oder jenen Umständen nichts gewusst habe; er ist verpflichtet, diese Phänomene zu ergründen und sie zu durchdringen lernen, bis er zu einer eigenen Erkenntnis gekommen ist. Es ist nicht ausreichend, die Meinung von Dritten unreflektiert zu übernehmen.

Wichtig ist vielmehr die Frage, wie die Impfung stattfindet und aus welchem Motiv heraus die Beteiligten sich in den Prozess des Impfens hineinstellen. Dies muss genau studiert werden (unabhängig davon, ob man sich impfen lässt oder nicht). Ebenfalls wichtig ist die Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild Covid-19. 

Damit sollte sich jeder ganz bewusst in Beziehung setzen und neben den physischen Wirkungen, auch die seelischen und geistigen Wirkungen sorgfältig betrachten. Jeder Einzelne sollte verstehen, zu welchen Wirkungen es in der Welt, im Nachtodlichen und in der Geisteswelt kommt. Erst diese Grundlage schafft die nötigen Voraussetzungen, um sich mit der Impfung auseinandersetzen zu können. Erst muss man die Wirkung und Ursache einer Krankheit verstehen, bevor man sich dem Heilmittel zuwenden kann. Dies sind die ersten Grundvoraussetzungen in dem ganzen Pandemiegeschehen, das die Welt bewegt. 

Das Krankheitsbild von Covid-19

Corona ist eine zeitbedingte Krankheit und deutet aus geistiger Sicht auf den Integritätsverlust des Menschen hin – dabei ist der natürliche Zusammenhalt im Leib-Seele-Gleichgewicht reduziert. Hinzu kommen weitere Belastungen – bedingt durch die Luftveränderungen, Strahlen unterschiedlichster Art, Sorgen, Ängste, usw. Der Mensch hat sich im Laufe der Zeit einseitig entwickelt. In materieller Hinsicht hat er viel errungen, jedoch in seelisch-geistiger Hinsicht ist er eher zurückgefallen. Heute weiß jeder, was WLAN ist und wie man ein Handy bedient, aber kaum jemand weiß noch was Seele ist und welches Kräftepotenzial in ihr ruht, das nahezu gänzlich zum Erliegen gekommen ist. Vom Geist wissen die meisten Menschen gar nichts mehr. 

Dadurch hat der Mensch einen großen Teil seiner Substanzkraft verloren. Diese Schwäche vergrößert sich noch durch die Ängste, die durch Politik und die Mainstream-Medien in einem unerhörten Maße den Menschen suggeriert werden. Die Seele, das Bewusstsein, entflieht dadurch regelrecht aus dem Körper, da sie nicht mehr in einem gediegenen Zusammenhang mit dem Leib ist.

Integritätsverlust durch Suggestion

Was bedeutet "Integrität"? Hierzu ein Zitat von Heinz Grill:

"Die Wortbedeutung von Integrität als eine ethische und moralische Forderung bezeichnet eine größtmögliche Übereinstimmung der eigenen Ideale und der persönlich errungenen Werte mit der nach außen gerichteten und sichtbaren Lebenspraxis. Mit anderen Worten kann dieser gleiche Begriff mit einer soliden Übereinstimmung des seelisch-geistigen Potenzials des Menschen, mit seinem Körper und seinen sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Lebensäußerungen gesehen werden." 

Beim Verlust dieser Integrität zeigt sich ein Ungleichgewicht zwischen Seele und Körper. Dadurch bestimmen Ängste, Sorgen, Verzweiflung umso stärker das Leben des Einzelnen und ein Krankheitsbild kann sich jederzeit entwickeln. Der Integritätsverlust entsteht vor allem durch die Suggestion. Diese kann vom Menschen kaum verdaut werden. Das Heilmittel ist ein entwickeltes Denken, das zu einem guten, erkrafteten, Fühlen – oder besser gesagt zu einem gehaltvolleren Empfinden führt. Die Integrität beginnt sich durch das substanzreiche Empfinden wieder zu entwickeln – der Mensch wird dadurch wieder "ganz"; er wird heil. 

Diese aktive, denkende und empfindungsvolle Auseinandersetzung mit den Zeitphänomen ist bereits ein erstes Heilmittel. Damit die Suggestion verdaubar bzw. unschädlich gemacht werden kann, bedarf es einer intensiven Auseinandersetzung und einer gesunden Anschauungsbildung mit den Phänomen der Zeit. Dabei muss sich der Einzelne auch von subjektiven und übernommenen Meinungen lösen können. Aus der Kraft der Auseinandersetzung entwickelt er eine gute Urteilsfähigkeit und erringt Erkenntnisse zu den Phänomenen der Welt. Gleichzeitig mit dieser intensiven Denk- und Vorstellungstätigkeit erringt der Mensch einen Schutz vor der Suggestion und stabilisiert sein Immunsystem.

Die Corona-Impfung im Unterschied zur Pockenimpfung und die Entwicklungsfragen

Stephan Wunderlich erwähnt, dass Rudolf Steiner 3) als die seelisch-geistige Ursache der Pockenkrankheit im 19. Jahrhundert die Lieblosigkeit genannt hatte. Heinz Grill beschreibt die Lieblosigkeit etwas genauer, indem er darauf hinweist, dass damals als Heilmittel die Entwicklungsfrage gegeben war, dass der Einzelne seine Empathie-Fähigkeiten entwickelt – womit der aufkommende Materialismus hätte überwunden werden können. Durch die materialistischen Systeme und das Kirchensystem ist jedoch genau das Gegenbild entstanden. Die Menschen waren zu sehr in das Materielle eingetaucht und hatten die seelisch-geistige Entwicklung vernachlässigt. Es trat eine Verdunkelung ein, die sich bis ins Physische in Form der schwarzen Pocken ausarbeitete.

Heute steht der Mensch erneut vor einer ähnlichen Entwicklungsanforderung: War die Ursache bei der Pockenkrankheit die Lieblosigkeit bzw. die fehlende Empathie, so ist es bei Covid-19 der Integritätsverlust und Verstärkung der Apathie. 

Der Einzelne muss seine Denk- und Gefühlskraft weiter entwickeln. Dieses Potenzial, das auch als schöpferisches Potenzial bezeichnet werden kann, muss heute entwickelt werden, wenn er nicht aus dem Entwicklungsstrom der Menschheit herausfallen will. Gelingt es ihm, sich längere Zeit mit den Phänomen auseinanderzusetzen, bedient er sich wieder seiner seelischen Kräfte des Denkens und Fühlens und aktiviert damit wieder seine Schaffenskräfte – oder anders gesagt – seine Schöpferkräfte. Dann gibt er damit auch seiner seelisch-geistigen Entwicklung wieder mehr Raum und findet mehr zu einer Integrität zwischen Leib und Seele zurück.

Denkschulung im Unterschied zur Information

Die Impfung verneint die Frage dieser notwendigen Entwicklung. Sie setzt im Physischen an. Da der Krankheit aber die Entwicklungsfrage zugrunde liegt, die im Geistig-Seelischen beheimatet ist, muss auch das Heilmittel aus dieser Dimension kommen. Der Heilungsprozess beginnt auf dieser Ebene und setzt sich dann bis zum Körper hin fort. Der umgekehrte Weg – eine Entwicklung vom Körper zum Geist – ist nicht möglich. 

Das beste Heilmittel gegen den Erreger ist damit die Auseinandersetzung mit der Krankheit. Diese bietet den größten Schutz. Das heißt, die inhaltliche Frage der Entwicklung und der Krankheit zu studieren, nicht nur Informationen einzuholen. Nehmen wir nur Informationen auf, wird weder das Denken noch das Fühlen bewegt. Der Mensch folgt dann nur einem bequemen Konsumieren. Auseinandersetzung bedeutet, sich eigene Gedanken, Überlegungen und Vorstellungen zu bilden und diese in Beziehung zu setzen zu den Informationen, die verbreitet werden. Nur so kann der Einzelne herausfinden, wo eine Lüge oder eine Suggestion an ihn herangetragen wird. Dieses eigenständige Erforschen von Inhalten in ihren logischen Zusammenhängen trainiert aktiv das Denken. Doch leider findet dies heute kaum noch statt; stattdessen erstickt man fast in der Informationsflut.

In die Begegnung mit der Gefahr gehen – oder anders ausgedrückt,– sich "an die Front" begeben; diese inhaltsreiche Konfrontation führt zu einer gesunden Immunantwort. Denn wer sich wirklich mit den vielfältigen Informationen, Suggestionen und Lügen konfrontiert, wird sich den wahren Zusammenhängen unvermeidlich nähern. Dadurch reduzieren sich die Ängste und Unsicherheiten – der Einzelne gewinnt wieder seinen festen Standpunkt, aktiviert seine schöpferischen Kräfte und findet wieder zu einer größeren Integrität. Diese stabilisiert ihn in diesen unruhigen Zeiten und stärkt wesentlich sein Immunsystem. Es ist also nicht das ängstliche "Sich-Schützen-Wollen", das dem Menschen eine Immunkompetenz verleiht, sondern genau das Gegenteil davon: Das inhaltsreiche Konfrontieren mit den Phänomen der Zeit.

Die Problematik des Impfzwangs und wie der Einzelne seine Haltung gegenüber den Impfbehörden aufrichten kann

Will man die tieferen Gründe der Impfung verstehen, muss man zwischen dem Irdischen und dem Geistigen deutlich unterscheiden. Irdisch gesehen, kann derjenige der andere impft, sich rausreden, dass er dazu gezwungen wurde. Es wurde ihm befohlen und er hat nur die Befehle ausgeführt. Geistig gesehen, kehren sich jedoch die Verhältnisse um. Hier ist der Impfende genau so verantwortlich, wie der, der die Impfung anordnet – hier kann er sich nicht rausreden, er sei ein Opfer gewesen. 

Diese Fremdlast, die der Impfende durch die Ausführung übernimmt, schirmt ihn ab, da er die tieferen Zusammenhänge nicht selbst erforscht hat. Gelangt er nach seinem Ableben in die nachtodliche Welt, spürt er dies als Armutszeugnis – er ist dann seelisch isoliert. Im Geistigen verhält es sich eben genau umgekehrt wie im Irdischen. 

Wie sieht es mit dem aus, der geimpft wird? Im Irdischen scheint er das Opfer zu sein und der Impfende der Täter. Wer die Impfung über sich ergehen lässt ohne eigene Auseinandersetzung, wird auch im Nachtodlichen kein Verständnis finden. Ein "Opfer der Impfung" gibt es im Geistigen nicht. Es gibt aber ein Versäumnis mit der Auseinandersetzung – oder anders ausgedrückt – ein Versäumnis der Entwicklung des Bewusstseins, das Versäumnis, die eigenen Seelenkräfte zu entwickeln. 

Auch hier haben wir die gleiche Situation, wie beim Umgang mit der Krankheit. Der einzelne Mensch muss sich mit der Impfung und ihrer Wirkung bewusst auseinandersetzen. Dann kann er zwischen dem Irdischen und dem Geistigen deutlich unterscheiden. Irdisch gesehen wird ihm die Impfung aufgezwungen und er steht in einem schlechten Verhältnis, während die Behörde, die das anordnet, in einem scheinbar guten Verhältnis steht. Geistig gesehen haben wir jedoch erkannt, das der Geimpfte, der sich auseinandergesetzt hat, sich also entwickelt hat, in einem guten Verhältnis steht, während sich der Impfende in einem schlechteren Verhältnis befindet. Somit ist geistig gesehen die Behörde "bedürftig". 

Feindesliebe als Heilmittel

Nun ist es entscheidend, wie sich in dieser Situation der zu Impfende und der Impfende gegenüber treten. Derjenige, der geimpft werden soll und sich bewusst auseinandergesetzt hat mit der Krankheit und der Impfung, wird auch das geistige Verhältnis erkennen. Er kann wahrnehmen, dass der Impfende der geistig Bedürftige ist und er selbst, derjenige, der sich geistig entwickelt hat. Damit steht er in wahren Verhältnissen und hat eine große Immunkompetenz entwickelt. Die Impfung wird ihm nicht schaden. Er kann sogar dem anderen, der geistig bedürftig ist, mit einem gewissen Verständnis begegnen, wodurch er sich über die Polarität von Impfen und Nicht-Impfen hinausbewegt. Er könnte sagen: "Sie müssen mir eine Körperverletzung antun, aber was Sie sich selbst und im Sinne einer geistigen Entwicklung antun, ist viel größer." Er schaut dann mehr von oben auf das irdische Geschehen und erkennt die wahren Zusammenhänge und fragt sich vielleicht, was in dem Anderen vorgeht. Er sieht ihn nicht mehr als Feind, den man abwehren muss, sondern sieht ihn in seiner Not und in seiner Bedürftigkeit. Durch das Verständnis für die Situation und den Anderen wird eine Beziehung geschaffen und eine Situation, die allen Beteiligten einen freieren Umgang ermöglicht. Der zu Impfende wird dadurch moralisch erkraften und gewinnt durch seine Integrität das Heilmittel. 

Das Bilden von Idealen als weiterer Bewusstseinsschritt

Um das Heilmittel abzurunden, will ich noch auf den Beitrag von Heinz Grill vom 21.01.2021 auf seiner Website eingehen: "Wie können Impfschäden durch Spiritualität verhindert werden?"

In diesem Beitrag weist er darauf hin, dass der Einzelne für seine seelisch-geistige Entwicklung weitere Bewusstseinsschritte unternehmen muss. Die Seele trägt in sich ein natürliches Bedürfnis nach Verbindung, Entwicklung, Wachstum und Fortschritt. Dieses Begehren der Seele ist das Potenzial für die aufbauenden Kräfte in der Seele, die wir auch als Schöpferkräfte oder als Lebenskräfte bezeichnen können. Die Seele will beim einmal Erreichten nicht stehen bleiben, sie will sich mit ihren Kräften des Denkens, des Fühlens und des Wollens ausdehnen und Neues hinzunehmen. Sie will sich aus ihrer aktiven Schöpferkraft heraus, in nächsthöhere, edlere, Formen weiterentwickeln. 

Dazu braucht es Ideale, Werte, die der Einzelne in sein Leben integrieren möchte. Diese Ideale gehen über das eigene, persönliche Wohlergehen hinaus – sie beziehen die Mitmenschen, das Umfeld und die Umwelt ein. Sie sollen zu einer Kultur beitragen, in der die menschlichen Beziehungen aus der innersten geistigen Substanz heraus, dem Ich, eine würdige, förderliche, aufbauende und ästhetische Stellung einnehmen. 

Das Ideal entsteht durch eine Idee, einen Gedanken, den man immer konkreter in seiner Vorstellung weiterentwickelt, so, dass sich das Gefühl daran "erwärmt" und der Wunsch immer größer wird, den Gedanken praktisch umzusetzen. Will man zum Beispiel einen Betrieb zum Erblühen bringen, so kann man überlegen, wie eine idealere Zusammenarbeit im Team aufgebaut werden kann, mit welch innerer Haltung sich die Menschen begegnen sollen, die dann auch auf die Kunden und Geschäftspartner sowie das gesamte Umfeld förderlich wirkt. So könnte ein Ideal zum Beispiel lauten:

"Ich will zukünftig mit meinen Mitmenschen respektvoll und wertschätzend umgehen und ihre freie Persönlichkeit achten und fördern." 

Den Irrtum überwinden durch Schulung des Denkens

Covid-19 ist ein gesellschaftlicher Irrtum. Dieser Irrtum wirkt wie eine Art Droge, eine Substanz, eine geistige Existenz. Durch diesen Irrtum hat der Mensch sich ein Selbstbildnis geschaffen und ist nur schwer bzw. gar nicht umzustimmen. Weil keine größere Identität vorliegt, muss er den Irrtum in sich tragen. 

Etwas Größeres, eine inhaltsreiche Bewusstseinskultur, muss kommen, damit er diesen Irrtum loslassen kann. Eine große Gedankenkraft möchte zur Auferstehung kommen. Die Freude soll in menschlichen Beziehungsverhältnissen auferstehen. Erst wenn der Einzelne wieder mit Empathie und Beziehungsfreude die Inhalte auch seelisch bewegen lernt, entsteht eine neue Kultur. 

Dies ist durch Materialismus und Kirche unterdrückt worden. Der Mensch hat versäumt, seine Verstandes- und Empathiekräfte auszuprägen. Dies hat letztendlich die Corona-Krise erst zu der Krise werden lassen, wie sie sich heute in ihrer ganzen Tragik darstellt.

Das Ziel ist, auf die Mitmenschen nicht polarisierend zu wirken, sondern verbindend, einander verstehend und freilassend. So dass die Werte "Brüderlichkeit" oder "Gleichheit in der Justiz" vom Menschen gefördert werden. Geht der Mensch in die Auseinandersetzung mit der Krankheit und mit der Impfung, dann kann er sagen:

"Covid-19 kann mir nichts anhaben. Auch wenn ich mich impfen lassen muss, wird dies ohne Langzeitfolgen für mich geschehen. Da ich die Zeit erkenne und damit die Krankheit erkenne und auch das Heilmittel in mir schon bereitet habe, kann mir die Impfung nichts anhaben. Dann kann ich mich mit den Umständen der Zeit zurecht finden; ich brauche keine Angst zu haben, dass ich in ein Schicksalsrad eingebunden werde, zu dem ich nicht Ja sagen kann."

Das Heilmittel Zusammenfassung

Damit das Heilmittel seine Wirkung entfalten kann, bedarf es:

  • Einer intensiven, aktiven, eigenständigen, gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild von Covid-19 und der inneren Haltung zur Impfung.
  • Weiterhin die Auseinandersetzung mit dem Entwicklungsauftrag – der Integrität.
  • Hinzu kommt die notwendige Entwicklung von Empathie für den Impfenden.
  • Ergänzend dazu das Denken und praktische Umsetzen von Idealen.


Dieses Heilmittel steht in keinem Verhältnis zu einem allopathischen Medikament; seine Wirkung entfaltet sich auch nicht aus einer homöopathischen Dosis heraus – ja, nicht einmal aus einer Bachblüten-Essenz 4). Es ist ein Heilmittel, das sich aus der eigenständigen, intensiven und ernsthaften Auseinandersetzung mit den genannten Phänomenen entwickelt. Ein Querlesen und ein schnelles Aneinanderreihen von Informationen ohne Einbeziehung der Seelenkräfte des Denkens, Fühlens und Wollens sowie ein triviales positives Denken gegenüber dem Impfenden, werden nicht die Heilkraft freisetzen können, derer es bedarf, um die Impfung ohne Nebenwirkungen und Langzeitschäden entgegennehmen zu können. 

Es muss auch deutlich darauf hingewiesen werden, dass dieser Beitrag weder eine Empfehlung für eine Impfung, noch eine Empfehlung gegen eine Impfung darstellt. Diese Entscheidung kann jede/jeder Einzelne nur für sich in einer klaren Eigenverantwortung treffen.

Ortrud Decker


Quellen

1) Heinz Grill wurde 1960 in Süddeutschland geboren und lebt zur Zeit in Italien; er ist Geistforscher, spiritueller Lehrer, anthroposophischer Heilpraktiker, Autor zahlreicher geisteswissenschaftlicher Literatur, Begründer des Neuen Yogawillens, begeisterter und mehrfach ausgezeichneter Bergsteiger. Der spirituelle Weg von Heinz Grill befähigt den Menschen, aus eigener Initiative und ganz unabhängig von Autoritäten, sein Leben in eine sozialorientierte innere Freiheit zu führen, die im Einklang mit den geistigen Gesetzmäßigkeiten steht. Link zum Video "Corona-Impfung aus geistiger Sicht" sowie zum Beitrag "Wie können Impfschäden durch Spiritualität verhindert werden?": https://heinz-grill.de/impfung-gewissensfrage/


2) Stephan Wunderlich ist Inhaber des gleichnamigen Verlages in Sigmaringen, Musiker, Lehrer und Referent in der Erwachsenenbildung mit dem Schwerpunkt Musik und Pädagogik. Angeregt durch die Begegnung mit Heinz Grill, beschäftigt er sich vor allem mit der Bedeutung spiritueller Persönlichkeiten und ihrer Literatur für das berufliche und persönliche Leben. Von besonderem Interesse sind dabei die Erweiterungsmöglichkeiten, die aus solch einer Begegnung mit der Literatur und ihren Autoren erwachsen können. Link zur Website: https://stw-verlag.de


3) Dr. phil. Rudolf Steiner wurde 1861 in Kraljevec (Österreich) geboren und starb 1925 in Dornach (Schweiz). Er studierte Naturwissenschaften, Mathematik und Philosophie in Wien. Nach der Jahrhundertwende widmete sich seine Tätigkeit immer mehr der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Mit dem Bau des ersten Goetheanums wird Dornach bei Basel das Zentrum seiner Tätigkeit. Die Ergebnisse seiner geisteswissenschaftlichen Forschung sind mit ihren praktischen Auswirkungen heute in vielen Lebensbereichen zu finden. Näheres zu Leben, Werk und Biographie: https://rudolf-steiner-anthroposophie.de/index.html


4) Dr. Edward Bach, der englische Arzt und Begründer der Bachblüten-Therapie, lebte von         1886-1936. Schon in jungen Jahren beschäftigten ihn die körperlichen Beschwerden der Menschen. Seine eigene schwere Erkrankung überwand er zu seinem eigenen Erstaunen durch sein hohes berufliches Engagement – und das damit verbundene In-Ruhe-Lassen der Krankheit. Die Bachblüten-Essenzen wirken auf seelischer Ebene, wo sie für Harmonie, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden sorgen. Sie bringen seelische Disbalancen auf sanfte Weise ins Gleichgewicht.

Weitere Texte zur Aufklärung der Corona-Krise auf www.heinz-grill.de

  • Der Kampf des Seins gegen das Nicht-Sein – 23.September 2020
  • Das Coronaproblem bleibt unlösbar, wenn nicht die geistige Ursache berücksichtigt wird              – 16. August 2020
  • Auswirkungen der Corona-Krise auf die nachtodliche Welt –15. Mai 2020
  • Die geistige Ursache von Suggestionen – 8. April 2020
  • Die geistige Ursache des Coronavirus – 31. März 2020
  • Die Steigerung der Immunkompetenz durch bewusstseinsbildende Übungen –16. März 2020
  • Der Coronavirus: Die Auseinandersetzung mit Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft – 4. März 2020

 Der Artikel als Dokument 

Ortrud Decker, Jahrgang 1954, arbeitet freiberuflich als Kommunikationstrainerin, Coach und Mediatorin für IZP-NET und ist Mit-Autorin der im Aufbau befindlichen neuen Ausrichtung „Arbeitskultur Zukunft“. Ihre Schwerpunkte sind Kommunikation, Konfliktmanagement, Mediation. Ihr Ziel: Neben fachkundigen Inhalten auch spirituelle Aspekte zu vermitteln, um das Leben bewusster und eigenverantwortlicher gestalten zu können.