Corona-Impfung – Wie Impfschäden vermieden werden können

Zusammenfassung aus Beiträgen von Heinz Grill

Die Corona-Impfung stellt den Einzelnen vor eine große Herausforderung – sowohl denjenigen, der sich impfen lassen möchte, als auch denjenigen, der die Impfung ablehnt, sich aber einem zunehmenden gesellschaftlichen oder beruflichen Druck zu einem Impfzwang gegenüber sieht. 

Dieser Beitrag lehnt sich an das Interview "Corona-Impfung aus geistiger Sicht" an, das der Geistforscher Heinz Grill 1) dem Verleger Stephan Wunderlich 2) im Januar 2021 gegeben hat. Darin werden Inhalte aufgezeigt, die aus geistiger Schau entwickelt wurden, wie der Einzelne durch seine eigene Haltung und seine eigenständig entwickelte Bewusstheit zur Impfung, der Corona-Krankheit, sowie der Entwicklungsfrage der Gegenwart, Gewissenskonflikte mit der Impfung und auch Impfschäden vermeiden kann. 

Anmerkung der Autorin vorneweg: Wenn in diesem Beitrag die Rede von "Impfung" ist, so ist damit die Injektion mit der genbasierten experimentellen Substanz (mRNA bzw. Vektor-Wirkstoff) gemeint. 

Körper – Seele – Geist

In dem Interview werden nicht die physischen Wirkungen (diese kann man an vielen Stellen nachlesen), sondern die geistigen Konsequenzen aufgezeigt. Dabei wird zunächst die Frage geklärt, was Geist überhaupt ist – dazu eine kurze Hinführung: Wenn wir den Menschen in seiner ersten einfachen Gliederung anschauen, so unterscheiden wir Körper, Seele und Geist. 

Der Körper repräsentiert die sichtbare Erscheinungsform, er ist reine Materie und besitzt kein Bewusstsein. Mit ihm steht der Mensch in der physischen Welt. 

Der Seele werden meistens die Gefühle, Begehren, Triebe und Leidenschaften zugeschrieben; sie ist jedoch weit mehr als das. Die Seele beinhaltet drei Kräfte: Das Denken, das Fühlen und den Willen. Diese drei Kräfte sind die entscheidenden Kräfte für das Wahrnehmen, das Erleben und das schöpferische Potenzial des Menschen. Die Seele nimmt die verbindende Mittenstellung ein zwischen Körper und Geist – zwischen unten und oben.

Indem der Mensch sein Umfeld wahrnehmen und diese Wahrnehmungen in seinem Inneren erleben und verarbeiten kann, schafft er sich ein Bewusstsein. Ein Bewusstsein über sein Umfeld, und auch ein Bewusstsein über sich selbst. Es gibt auch einige Anteile in der Seele, die uns noch unbewusst sind. Unsere Seele umschließt sowohl die bewussten, als auch die unbewussten Anteile. Damit können wir die Seele auch ganz allgemein mit dem Bewusstsein gleichsetzen.


Das intellektuelle, verstandesmäßige Denken, repräsentiert nach geisteswissenschaftlicher Sicht nicht den Geist, sondern ist ein Ausdruck des Geistes. Der Gedanke selbst gehört der geistigen, der oberen Welt an. Diese äußert sich mit vielen wahren Gedanken – die der Mensch mit seinem Bewusstsein empfangen und über sein Denken weiter ausgestalten kann – zu einer Sache oder einem Thema hin. Der Geist umfasst somit eine tiefere, geheimnisvollere Ebene, er symbolisiert die innerste Substanzkraft des Menschen, den unsterblichen Wesenskern, das Ich. Dieses Ich ist die führende Instanz des Menschen; es bedient sich des Intellektes um zum Beispiel die Gedanken zu ordnen und zu strukturieren.

Die Verantwortlichkeit des Menschen

Da Geist nicht mit Materie gleichzusetzen ist, kann man Erkenntnisse der Materie nicht in gleichem Maße auf das Geistige übertragen. Es müssen die Erkenntnisse aus dem Geistigen erschaut oder entwickelt werden – nehmen wir als Beispiel die Verantwortlichkeit des Menschen in Bezug auf die Impfung: Stirbt ein geimpfter Mensch, so stirbt lediglich sein Körper, seine Seele und sein Geist leben weiter in der nachtodlichen Welt. Dort angekommen, kann der Mensch jetzt nicht sagen, er wäre von den Behörden bzw. seinem Arbeitgeber zur Impfung gezwungen worden und habe deshalb Schäden erlitten. In der irdischen Welt mag das eine Aussagekraft haben, in der geistigen Welt gilt diese Erklärung nicht, denn hier muss der Mensch für seine Entscheidungen selbst die Verantwortung übernehmen. 

Wie wirkt die Impfung geistig?

Für die nachtodliche Welt ist nicht von Interesse, ob man geimpft oder nicht geimpft wurde. Hier ist nur entscheidend, mit welcher Einstellung man sich dem Phänomen der Impfung gegenüber gestellt hat – mit welcher Bewusstheit, mit welcher inneren Haltung, mit welcher Ethik begegnete man diesem Phänomen? Das allein ist von Bedeutung – und hier kann sich der Einzelne nicht rausreden, dass er von diesen oder jenen Umständen nichts gewusst habe; er ist verpflichtet, diese Phänomene zu ergründen und sie zu durchdringen lernen, bis er zu einer eigenen Erkenntnis gekommen ist. Es ist nicht ausreichend, die Meinung von Dritten unreflektiert zu übernehmen.

Wichtig ist vielmehr die Frage, wie die Impfung stattfindet und aus welchem Motiv heraus die Beteiligten sich in den Prozess des Impfens hineinstellen. Dies muss genau studiert werden (unabhängig davon, ob man sich impfen lässt oder nicht). Ebenfalls wichtig ist die Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild Covid-19. 

Damit sollte sich jeder ganz bewusst in Beziehung setzen und neben den physischen Wirkungen, auch die seelischen und geistigen Wirkungen sorgfältig betrachten. Jeder Einzelne sollte verstehen, zu welchen Wirkungen es in der Welt, im Nachtodlichen und in der Geisteswelt kommt. Erst diese Grundlage schafft die nötigen Voraussetzungen, um sich für oder gegen eine Impfung entscheiden zu können. Bevor man sich einem Heilmittel zuwenden kann, sollte man zuerst die Wirkung und Ursache einer Krankheit verstehen. Dies sind die ersten Grundvoraussetzungen in dem ganzen Pandemiegeschehen, das die Welt bewegt. 

Das Krankheitsbild von Covid-19 aus geistiger Sicht

Corona ist eine zeitbedingte Krankheit und deutet aus geistiger Sicht auf den Integritätsverlust des Menschen hin – dies bedeutet, dass der natürliche Zusammenhalt im Leib-Seele-Gleichgewicht reduziert ist. Hinzu kommen weitere Belastungen – bedingt durch die Luftveränderungen, Strahlen unterschiedlichster Art, Sorgen, Ängste, usw. Der Mensch hat sich im Laufe der Zeit einseitig entwickelt. In materieller Hinsicht hat er viel errungen, jedoch in seelisch-geistiger Hinsicht ist er eher zurückgefallen. Heute weiß jeder, was W-LAN ist und wie man ein Smartphone bedient, aber kaum jemand weiß noch was Seele ist und welches Kräftepotenzial in ihr ruht, das nahezu gänzlich zum Erliegen gekommen ist. Vom Geist wissen die meisten Menschen gar nichts mehr. 

Dadurch hat der Mensch einen großen Teil seiner Substanzkraft verloren. Diese Schwäche vergrößert sich noch durch Ängste, die durch Politik und die Mainstream-Medien in einem unerhörten Maße den Menschen suggeriert werden. 

Integritätsverlust durch Suggestion

Was bedeutet "Integrität"? Hierzu ein Zitat von Heinz Grill: 

"Die Wortbedeutung von Integrität als eine ethische und moralische Forderung, bezeichnet eine größtmögliche Übereinstimmung der eigenen Ideale und der persönlich errungenen Werte mit der nach außen gerichteten und sichtbaren Lebenspraxis. Mit anderen Worten kann dieser gleiche Begriff mit einer soliden Übereinstimmung des seelisch-geistigen Potenzials des Menschen, mit seinem Körper und seinen sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Lebensäußerungen gesehen werden." 

Beim Verlust dieser Integrität zeigt sich ein Ungleichgewicht zwischen Seele und Körper. Dadurch bestimmen Ängste, Sorgen, Verzweiflung umso stärker das Leben des Einzelnen und ein Krankheitsbild kann sich jederzeit entwickeln. Der Integritätsverlust entsteht vor allem durch die Suggestion. Eine Suggestion ist die manipulative Beeinflussung einer Vorstellung oder Empfindung mit der Folge, dass die Manipulation nicht wahrgenommen wird oder zumindest zeitweise für das Bewusstsein nicht abrufbereit ist – wenn z. B. der Bevölkerung vermittelt wird, dass die Virus-Gefahr erneut zugenommen hat und der Einzelne noch stärker gefährdet ist. Dann soll mit dieser Aussage die Angst weiter in die Bevölkerung hineingetragen werden. Diese Suggestion kann vom Menschen kaum verarbeitet werden. Das Heilmittel wäre ein entwickeltes Denken, das zu einem guten, erkrafteten, Fühlen – oder besser gesagt zu einem gehaltvolleren Empfinden führt. Die Integrität beginnt sich durch das substanzreiche Empfinden wieder zu entwickeln – der Mensch wird dadurch wieder "ganz"; er wird heil. 


Diese aktive, denkende und empfindungsvolle Auseinandersetzung mit den Zeitphänomen ist bereits ein erstes Heilmittel. Damit die Suggestion verarbeitet bzw. unschädlich gemacht werden kann, bedarf es einer intensiven Auseinandersetzung und einer gesunden Anschauungsbildung mit den aktuellen Phänomenen. Dabei muss sich der Einzelne auch von subjektiven und übernommenen Meinungen lösen, um die Auseinandersetzung objektiv angehen zu können. Aus der Kraft dieser Auseinandersetzung entwickelt er eine gute Urteilsfähigkeit und erringt Erkenntnisse zu den Phänomenen der Welt. Gleichzeitig erwirbt der Mensch mit dieser intensiven Denk- und Vorstellungstätigkeit einen Schutz vor der Suggestion und stabilisiert sein Immunsystem.

Die Corona-Krankheit im Unterschied zur Pockenkrankheit und die Entwicklungsfrage

Stephan Wunderlich erwähnt, dass Rudolf Steiner 3) als die seelisch-geistige Ursache der Pockenkrankheit im 19. Jahrhundert die Lieblosigkeit genannt hatte. Heinz Grill weist darauf hin, dass damals als Heilmittel die Entwicklungsfrage gegeben war, dass der Einzelne seine Empathie-Fähigkeiten entwickelt – womit der aufkommende Materialismus hätte überwunden werden können. Durch die materialistischen Systeme und das Kirchensystem ist jedoch genau das Gegenbild entstanden. Die Menschen waren zu sehr in das Materielle eingetaucht und hatten die seelisch-geistige Entwicklung vernachlässigt. 

Heute steht der Mensch erneut vor einer ähnlichen Entwicklungsanforderung: War die Ursache bei der Pockenkrankheit die Lieblosigkeit bzw. die fehlende Empathie, so ist es bei Covid-19 der Integritätsverlust und die Verstärkung der Apathie. 

Der Einzelne ist aufgefordert, seine Denk- und Gefühlskraft weiter zu entwickeln. Dieses Potenzial, das auch als schöpferisches Potenzial bezeichnet werden kann, muss heute vom Einzelnen herausgebildet werden, wenn er nicht aus dem Entwicklungsstrom der Menschheit herausfallen will. Gelingt es ihm, sich längere Zeit mit den Phänomen auseinanderzusetzen, bedient er sich wieder seiner seelischen Kräfte des Denkens und Fühlens und aktiviert damit seine Schaffenskräfte – oder anders gesagt – seine Schöpferkräfte. Dann gibt er damit auch seiner seelisch-geistigen Entwicklung wieder mehr Raum und findet wieder zu einer Integrität zwischen Leib und Seele zurück.

Das Heilmittel darf nicht im Physischen ansetzen

Die Impfung verneint die Frage dieser notwendigen Entwicklung. Sie setzt im Physischen an. Da der Krankheit jedoch die Entwicklungsfrage zugrunde liegt, die im Geistig-Seelischen beheimatet ist, muss auch das Heilmittel aus dieser Dimension kommen. Der Heilungsprozess beginnt auf dieser Ebene und setzt sich dann bis zum Körper hin fort. Der umgekehrte Weg – eine Entwicklung vom Körper zum Geist – ist nicht möglich. 

Denkschulung im Unterschied zur Information

Das beste Heilmittel gegen den Erreger ist damit die Auseinandersetzung mit der Krankheit. Diese bietet den größten Schutz. Das heißt, die inhaltliche Frage der Entwicklung und der Krankheit zu studieren, nicht nur Informationen einzuholen. Nehmen wir nur Informationen auf, wird weder das Denken noch das Fühlen bewegt. Der Mensch folgt dann nur einem bequemen Konsumieren. Auseinandersetzung bedeutet, sich eigene Gedanken, Überlegungen und Vorstellungen zu bilden und diese in Beziehung zu setzen zu den Informationen, die verbreitet werden. Nur so kann der Einzelne herausfinden, wo eine Lüge oder eine Suggestion an ihn herangetragen wird.

Dieses eigenständige Erforschen von Inhalten in ihren logischen Zusammenhängen, trainiert aktiv das Denken. Doch leider findet diese aktive Tätigkeit heute kaum noch statt; stattdessen erstickt man fast in der schnell bzw. quer gelesenen Informationsflut.

Eine gesunde Immunantwort entsteht durch die Begegnung mit der Gefahr – oder anders ausgedrückt, – indem man sich "an die Front" begibt. Wer sich wirklich mit den vielfältigen Informationen, Suggestionen und Lügen konfrontiert, wird sich den wahren Zusammenhängen unvermeidlich nähern. Dadurch reduzieren sich die Ängste und Unsicherheiten – der Einzelne gewinnt wieder seinen festen Standpunkt, aktiviert seine schöpferischen Kräfte und findet wieder zu einer größeren Integrität. Diese stabilisiert ihn in diesen unruhigen Zeiten und stärkt wesentlich sein Immunsystem. Es ist also nicht das ängstliche "Sich-Schützen-Wollen", das dem Menschen eine Immunkompetenz verleiht, sondern genau das Gegenteil davon: Das inhaltsreiche Konfrontieren mit den Phänomen der Zeit.

Problematik des Impfzwangs – Haltung des Einzelnen gegenüber den Impfbehörden

Will man die tieferen Gründe der Impfung verstehen, muss man zwischen dem Irdischen und dem Geistigen deutlich unterscheiden. Irdisch gesehen, kann derjenige der andere impft, sich rausreden, dass er dazu gezwungen wurde. Es wurde ihm befohlen und er hat nur die Befehle ausgeführt. Geistig gesehen, kehren sich jedoch die Verhältnisse um. Hier ist der Impfende genau so verantwortlich, wie derjenige, der die Impfung anordnet – hier hilft dem Impfenden die Ausrede, er sei ein Opfer gewesen, nicht. 

Diese Fremdlast, die der Impfende durch die Ausführung übernimmt, schirmt ihn geistig betrachtet ab, da er die tieferen Zusammenhänge nicht selbst erforscht hat. Gelangt er nach seinem Ableben in die nachtodliche Welt, spürt er dieses Versäumnis als Armutszeugnis – er ist dann seelisch isoliert. Im Geistigen verhält es sich eben genau umgekehrt wie im Irdischen (hier fühlt sich derjenige isoliert, der die Impfung verweigert).
 

Wie sieht es mit dem aus, der geimpft wird? Im Irdischen scheint er das Opfer zu sein und der Impfende der Täter. Wer die Impfung über sich ergehen lässt ohne eigene Auseinandersetzung, wird auch im Nachtodlichen kein Verständnis finden. Ein "Opfer der Impfung" gibt es im Geistigen nicht. Es gibt aber ein Versäumnis mit der Auseinandersetzung – oder anders ausgedrückt – ein Versäumnis der Entwicklung des Bewusstseins, das Versäumnis, die eigenen Seelenkräfte zu entwickeln. 

Auch hier haben wir die gleiche Situation, wie beim Umgang mit der Krankheit. Der einzelne Mensch muss sich mit der Impfung und ihrer Wirkung bewusst auseinandersetzen. Dann kann er zwischen dem Irdischen und dem Geistigen deutlich unterscheiden. Irdisch gesehen wird ihm die Impfung aufgezwungen und er steht in einem schlechten Verhältnis, während die Behörde, die das anordnet, in einem scheinbar guten Verhältnis steht. Geistig gesehen haben wir jedoch erkannt, das der Geimpfte, der sich auseinandergesetzt hat, sich also entwickelt hat, in einem guten Verhältnis steht, während sich der Impfende in einem schlechteren Verhältnis befindet.

Feindesliebe als Heilmittel

Nun ist es entscheidend, wie sich in dieser Situation der zu Impfende und der Impfende gegenüber treten. Derjenige, der geimpft werden soll und sich bewusst auseinandergesetzt hat mit der Krankheit und der Impfung, wird auch das geistige Verhältnis erkennen. Er kann wahrnehmen, dass der Impfende sich nicht mit dem Phänomen auseinandergesetzt hat und er selbst, derjenige ist, der sich geistig entwickelt hat. Damit steht er in wahren Verhältnissen und hat eine große Immunkompetenz entwickelt. Die Impfung wird ihm nicht schaden. Er kann sogar dem Impfenden mit einem gewissen Verständnis begegnen. Er könnte sagen: "Sie müssen mir eine Körperverletzung antun, aber was Sie sich selbst und im Sinne einer geistigen Entwicklung antun, ist viel größer." Er schaut dann mehr von oben auf das irdische Geschehen und erkennt die wahren Zusammenhänge und fragt sich vielleicht, was in dem Anderen vorgeht. Er sieht ihn nicht mehr als Feind, den man abwehren muss, sondern sieht ihn in seiner Not. Durch das Verständnis für die Situation und den Anderen wird eine Beziehung geschaffen und ein Umstand, der allen Beteiligten einen freieren Umgang ermöglicht. Der zu Impfende wird dadurch moralisch erkraften und gewinnt durch seine Integrität das Heilmittel. 

Das Bilden von Idealen als weiterer Bewusstseinsschritt

Um das Heilmittel abzurunden, will ich noch auf den Beitrag von Heinz Grill vom 21.01.2021 auf seiner Website eingehen: "Wie können Impfschäden durch Spiritualität verhindert werden?"

In diesem Beitrag weist er darauf hin, dass der Einzelne für seine seelisch-geistige Entwicklung weitere Bewusstseinsschritte unternehmen muss. Die Seele trägt in sich ein natürliches Bedürfnis nach Verbindung, Entwicklung, Wachstum und Fortschritt. Dieses Begehren der Seele ist das Potenzial für die aufbauenden Kräfte in der Seele, die wir auch als Schöpferkräfte oder als Lebenskräfte bezeichnen können. Die Seele will beim einmal Erreichten nicht stehen bleiben, sie will sich mit ihren Kräften des Denkens, des Fühlens und des Willens ausdehnen und Neues hinzunehmen. Sie will sich aus ihrer aktiven Schöpferkraft heraus, in nächsthöhere, edlere, Formen weiterentwickeln und auch einen Beitrag für die Welt leisten. 

Dazu braucht es Ideale, Werte, die der Einzelne in sein Leben integrieren möchte. Diese Ideale gehen über das eigene, persönliche Wohlergehen hinaus – sie beziehen die Mitmenschen, das Umfeld und die Umwelt ein. Sie sollen zu einer Kultur beitragen, in der die menschlichen Beziehungen aus der innersten geistigen Substanz heraus, dem Ich, eine würdige, förderliche, aufbauende und ästhetische Stellung einnehmen. 

Das Ideal entsteht durch eine Idee, einen Gedanken, den man immer konkreter in seiner Vorstellung weiterentwickelt, so, dass sich das Gefühl daran "erwärmt" und der Wunsch immer größer wird, den Gedanken praktisch umzusetzen. Will man zum Beispiel einen Betrieb zum Erblühen bringen, so kann man überlegen, wie eine idealere Zusammenarbeit im Team aufgebaut werden kann, mit welch innerer Haltung sich die Menschen begegnen sollen, die dann auch auf die Kunden und Geschäftspartner sowie das gesamte Umfeld förderlich wirkt. So könnte ein Ideal zum Beispiel lauten: 

"Ich will zukünftig mit meinen Mitmenschen respektvoll und wertschätzend umgehen und ihre freie Persönlichkeit achten und fördern." 

Den Irrtum überwinden durch Schulung des Denkens

Heinz Grill bezeichnet die Krankheit Covid-19 als einen gesellschaftlichen Irrtum. Dieser Irrtum wirkt wie eine Art Droge, eine Substanz, eine geistige Existenz. Durch diesen Irrtum hat der Mensch sich ein Selbstbildnis geschaffen und ist nur schwer bzw. gar nicht umzustimmen. Weil keine größere Identität vorliegt, muss er am Irrtum festhalten. 

Etwas Größeres, eine inhaltsreiche Bewusstseinskultur, muss kommen, damit er diesen Irrtum loslassen kann. Eine große Gedankenkraft möchte zum Tragen kommen. Die Freude soll in menschliche Beziehungsverhältnissen einkehren. Erst wenn der Einzelne wieder mit Empathie und Beziehungsfreude die Inhalte auch seelisch bewegen lernt, entsteht eine neue Kultur. 

Dies ist durch Materialismus und Kirche unterdrückt worden. Der Mensch hat versäumt, seine Verstandes- und Empathiekräfte auszuprägen. Dies hat letztendlich die Corona-Krise erst zu der Krise werden lassen, wie sie sich heute in ihrer ganzen Tragik darstellt.

Das Ziel ist, auf die Mitmenschen nicht spaltend zu wirken, sondern verbindend, einander verstehend und freilassend. So dass die Werte "Brüderlichkeit" oder "Gleichheit in der Justiz" vom Menschen gefördert werden. Geht der Mensch in die Auseinandersetzung mit der Krankheit und mit der Impfung, kann er sagen: 

"Covid-19 kann mir nichts anhaben. Auch wenn ich mich impfen lassen muss, wird dies ohne Langzeitfolgen für mich geschehen. Da ich die Zeit erkenne und damit die Krankheit erkenne und auch das Heilmittel in mir schon bereitet habe, kann mir die Impfung nichts anhaben. Dann kann ich mich mit den Umständen der Zeit zurecht finden; ich brauche keine Angst zu haben, dass ich in ein Schicksalsrad eingebunden werde, zu dem ich nicht Ja sagen kann."

Das Heilmittel – Zusammenfassung

Damit das Heilmittel seine Wirkung entfalten kann, bedarf es:

  • Einer intensiven, aktiven, eigenständigen, gedanklichen Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild von Covid-19 und der inneren Haltung zur Impfung.


  • Weiterhin die Auseinandersetzung mit dem Entwicklungsauftrag – der Integrität.


  • Hinzu kommt die notwendige Entwicklung von Empathie für den Impfenden.


  • Ergänzend dazu das Denken und praktische Umsetzen von Idealen.


Dieses Heilmittel steht in keinem Verhältnis zu einem allopathischen Medikament; seine Wirkung entfaltet sich auch nicht aus einer homöopathischen Dosis heraus – ja, nicht einmal aus einer Bachblüten-Essenz 4). Es ist ein Heilmittel, das sich aus der eigenständigen, intensiven und ernsthaften Auseinandersetzung mit den genannten Phänomenen entwickelt. Ein Querlesen und ein schnelles Aneinanderreihen von Informationen ohne Einbeziehung der Seelenkräfte des Denkens, Fühlens und Wollens sowie ein triviales positives Denken gegenüber dem Impfenden, werden nicht die Heilkraft freisetzen können, derer es bedarf, um die Impfung ohne Nebenwirkungen und Langzeitschäden entgegennehmen zu können. 

Hinweis

Dieser Beitrag stellt weder eine Empfehlung für eine Impfung, noch eine Empfehlung gegen eine Impfung dar. Diese Entscheidung kann jede/jeder Einzelne nur für sich in einer klaren Eigenverantwortung treffen.

Ortrud Decker

Quellen

1) Heinz Grill wurde 1960 in Süddeutschland geboren und lebt zur Zeit in Italien; er ist Geistforscher, spiritueller Lehrer, anthroposophischer Heilpraktiker, Autor zahlreicher geisteswissenschaftlicher Literatur, Begründer des Neuen Yogawillens, begeisterter und mehrfach ausgezeichneter Bergsteiger. Der spirituelle Weg von Heinz Grill befähigt den Menschen, aus eigener Initiative und ganz unabhängig von Autoritäten, sein Leben in eine sozialorientierte innere Freiheit zu führen, die im Einklang mit den geistigen Gesetzmäßigkeiten steht. Link zum Video "Corona-Impfung aus geistiger Sicht" sowie zum Beitrag "Wie können Impfschäden durch Spiritualität verhindert werden?": https://heinz-grill.de/impfung-gewissensfrage/

2) Stephan Wunderlich ist Inhaber des gleichnamigen Verlages in Sigmaringen, Musiker, Lehrer und Referent in der Erwachsenenbildung mit dem Schwerpunkt Musik und Pädagogik. Angeregt durch die Begegnung mit Heinz Grill, beschäftigt er sich vor allem mit der Bedeutung spiritueller Persönlichkeiten und ihrer Literatur für das berufliche und persönliche Leben. Von besonderem Interesse sind dabei die Erweiterungsmöglichkeiten, die aus solch einer Begegnung mit der Literatur und ihren Autoren erwachsen können. Link zur Website: https://stw-verlag.de

3) Dr. phil. Rudolf Steiner wurde 1861 in Kraljevec (Österreich) geboren und starb 1925 in Dornach (Schweiz). Er studierte Naturwissenschaften, Mathematik und Philosophie in Wien. Nach der Jahrhundertwende widmete sich seine Tätigkeit immer mehr der anthroposophischen Geisteswissenschaft. Mit dem Bau des ersten Goetheanums wird Dornach bei Basel das Zentrum seiner Tätigkeit. Die Ergebnisse seiner geisteswissenschaftlichen Forschung sind mit ihren praktischen Auswirkungen heute in vielen Lebensbereichen zu finden. Näheres zu Leben, Werk und Biographie: https://rudolf-steiner-anthroposophie.de/index.html

4) Dr. Edward Bach, der englische Arzt und Begründer der Bachblüten-Therapie, lebte von 1886-1936. Schon in jungen Jahren beschäftigten ihn die körperlichen Beschwerden der Menschen. Seine eigene schwere Erkrankung überwand er zu seinem eigenen Erstaunen durch sein hohes berufliches Engagement – und das damit verbundene In-Ruhe-Lassen der Krankheit. Die Bachblüten-Essenzen wirken auf seelischer Ebene, wo sie für Harmonie, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden sorgen. Sie bringen seelische Disbalancen auf sanfte Weise ins Gleichgewicht.


Video

Das im Text erwähnte Video "Corona-Impfung aus geistiger Sicht" befindet sich am Ende des Beitrags vom 21.01.2021 "Wie können Impfschäden durch Spiritualität verhindert werden?"  https://heinz-grill.de/impfung-gewissensfrage/

Weitere Texte zur Corona-Krise auf: www.heinz-grill.de

  • Das Immunsystem kann trainiert werden – 01.07.2021
  • Die Pflicht der eigenen Urteilsbildung – 29.06.2021
  • Der Kampf des Seins gegen das Nicht-Sein – 23.09.2020
  • Das Coronaproblem bleibt unlösbar, wenn nicht die geistige Ursache berücksichtigt wird – 16.08.2020
  • Auswirkungen der Corona-Krise auf die nachtodliche Welt – 15.05.2020
  • Die geistige Ursache von Suggestionen – 08.04.2020
  • Die geistige Ursache des Coronavirus – 31.03.2020
  • Die Steigerung der Immunkompetenz durch bewusstseinsbildende Übungen – 16.03.2020
  • Der Coronavirus: Die Auseinandersetzung mit Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft – 04.03.2020
  • Die Stärkung des Immunsystems durch die Auseinandersetzung mit dem Bösen – 04.02.2020

Ergänzungen

Hier finden Sie in alphabetischer Reihenfolge verschiedene Begriffe aus dem Text ausführlicher erläutert und auch das Virus, das Krankheitsbild und die Impfung detaillierter dargestellt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und medizinische Korrektheit.

Anschauung – was ist eine Anschauung?

Wie kommen wir zu einer eigenen Meinung? Bilden wir sie aus einer eigenständigen Anschauung und Auseinandersetzung mit dem Objekt oder übernehmen wir die unreflektierten Meinungen und Suggestionen von anderen und geben sie als unsere Meinung aus?

Heinz Grill weist immer wieder darauf hin, wie wichtig es ist, dass der Einzelne die Kraft aufbringt durch eine längere Anschauung und eigenständiges, bewusstes und objektiv-logisches Denken zu einer Sache oder einem Phänomen hin, zu einer wirklichkeitsgetreuen Wahrnehmung zu kommen. Diese unterscheidet sich wesentlich von einer durch Suggestionen und Manipulationen übernommenen Meinung. Wir nehmen uns oft nicht die Zeit für die Entwicklung einer eigenständigen Anschauung.

Der Mensch erkraftet an jeglicher Auseinandersetzung und kann somit mit den psychischen Herausforderungen der Zeit besser zurechtkommen. So wie sein Immunsystem an der Auseinandersetzung mit dem Erreger reift und das Krankmachende ausschwemmt, so kann der Einzelne durch aktive Auseinandersetzung mit dem negativen Potential, das täglich auf ihn einströmt, seine Wahrnehmungsfähigkeit und Urteilsbildung verbessern. Gleichzeitig scheidet er das bewusst oder unbewusst übernommene negative Potential, die vielen Lügen, Manipulationen und Suggestionen, aus. Durch die bewusst getätigte Vorstellungsbildung und Auseinandersetzung wird das in sich hineingenommene Negative nach außen gebracht.

Mit dieser aktiven und mutigen Arbeit ist der Mensch schöpferisch tätig. Er bedient sich seiner Seelenkräfte des Denkens, des Fühlens und seines Willens. Damit stärkt er nicht nur sein Immunsystem, er leistet einen wichtigen Beitrag zur gesamten physischen und psychischen Gesunderhaltung. (Auszüge aus einem Beitrag von Heinz Grill vom 04.03.2020: "Der Coronavirus: Die Auseinandersetzung mit den Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft")

Antigen

Das Immunsystem reagiert auf Antigene (fremde Eiweißstrukturen) mit der Bildung von Antikörpern. Wenn der Organismus einmal in Kontakt mit einem bestimmten Antigen kam, liegen bereits entsprechende Antikörper vor, sodass diese sofort eine Immunreaktion auslösen. Kennt der Körper das entsprechende Antigen noch nicht, dauert es bis zur Immunreaktion, da spezifische Antikörper erst noch gebildet werden müssen. 

Es handelt sich dabei nicht um ein Gen im herkömmlichen Sinne. Das Wort "Antigen" leitet sich ab vom englischen "antibody generating" (= Antikörper erzeugend). (Quelle: biologie-schule.de)

Antikörper

Dies sind Plasmaproteine, die Antigene binden und diese unschädlich machen. Das Immunsystem bildet lebenslang neue Antikörper gegen bereits bekannte Erreger. Existiert im Organismus kein passender Antikörper für ein unbekanntes Antigen, wird im Verlauf der Immunantwort ein spezifischer Antikörper gebildet (Spezifische Immunreaktion), der sich fortan bei einer erneuten Infektion mit dem selben Antigen sofort aktiviert. (Quelle: biologie-schule.de)

COVID-19

COVID-19 (coronavirus disease 2019), deutsch Coronavirus-Krankheit-2019, umgangssprachlich auch nur Corona oder Covid genannt) ist eine Infektionskrankheit, die durch SARS-CoV-2 verursacht wird. Die Übertragung des Virus findet vor allem über die Luft (Tröpfcheninfektion), ferner über Hände und Gegenstände (Schmierinfektion) statt. Die Krankheit kann mit Fieber, Husten, Atemnot, Geschmacksverlust, Durchfall und Müdigkeit einhergehen. Zuweilen entwickelt sich eine Lungenentzündung. (Quelle: Wirtschaftslexikon Gabler)

Aussagen zu dem Krankheitsbild von Covid-19 aus geistiger Sicht finden Sie weiter oben.


DNA/DNS

Desoxyribonukleinsäure, meist kurz als DNA (englisch: deoxyriboncleic acid) bezeichnet, ist eine aus unterschiedlichen Desoxyribonukleotiden aufgebaute Nukleinsäure. Sie trägt die Erbinformation bei allen Lebewesen und den DNA-Viren. Das langkettige Polynukleotid enthält in Abschnitten von Genen besondere Abfolgen seiner Nukleotide. Diese DNA-Abschnitte dienen als Matrizen für den Aufbau entsprechender Ribonukleinsäuren, wenn genetische Information von DNA in RNA umgeschrieben wird. Die hierbei an der DNA-Vorlage aufgebauten RNA-Stränge erfüllen unterschiedliche Aufgaben; sie sind als rRNA, als tRNA und als mRNA an der Biosynthese von Proteinen beteiligt. Im Falle einer messenger- oder Boten-RNA stellt die Abfolge von Nukleinbasen die Bauanleitung für ein Protein dar. (Quelle: Wikipedia)

Impfstoffe (Quelle NetDoktor.de)

Lebend- und Totimpfstoffe: Sie schleusen Krankheitserreger oder Teile davon in den Körper ein. Lebendimpfstoffe enthalten abgeschwächte Erreger; Totimpfstoffe entweder inaktivierte bzw. abgetötete Erreger oder Teile von Erregern oder das krankmachende Gift eines Erregers. In allen Fällen wird eine charakteristische Fremdsubstanz (Antigen genannt) in den Körper eingebracht, damit das Immunsystem spezifische Antikörper dagegen entwickelt.

Genbasierte Substanzen: Statt eines fertigen Antigens bringen sie den genetischen Bauplan für ein Antigen in den Körper ein. Die Körperzellen selbst bauen anhand dieser Anleitung das fremde Antigen (z. B. ein Bakterienprotein) zusammen, das dann in den Körper abgegeben wird und dort eine Immunantwort in Gang setzen soll. Im Grunde wird hier also ein Teil der aufwendigen Impfstoff-Herstellung – die Gewinnung von Antigenen – aus dem Labor in den menschlichen Körper verlagert.

Zu den genbasierten Substanzen zählen neben DNA- und mRNA-Wirkstoffen auch die sogenannten Vektor-Wirkstoffe.

Anmerkung zu den genbasierten, experimentellen Substanzen

Die mRNA veranlasst die Zellen des Geimpften das Spike-Protein an ihrer Oberfläche zu bilden. Sie trägt somit etwas Fremdes und gibt dieses Fremde gleichzeitig ins Blut – wogegen der Körper Antikörper bildet. 

Dringt jetzt von außen das Corona-Virus ein, bildet der Körper dagegen Antikörper. Diese Antikörper sind nicht nur gegen das Corona-Virus wirksam, sondern auch gegen das Eiweiß, das der Körper selbst gebildet hat. Werden viele Antikörper gebildet, werden diese das Virus vernichten und dabei auch die körpereigenen Zellen angreifen. Dadurch kann es zu Schädigungen der Gefäß-Innenwände – und dadurch zu undichten Stellen kommen. Die Folgen sind schwere Krankheitsverläufe bis hin zum Tod.

Mit dem genbasierten Wirkstoff werden die Zellen zu etwas gezwungen, das ihrem Wesen fremd ist; der Mensch wird fremdbestimmt. Diese Fremdbestimmung lehnen wir ab und entwickeln auch eine Abneigung gegen uns selbst. Die Möglichkeit, dass es zu Autoimmun-Reaktionen kommen kann, bei denen der Körper sich gegen sich selbst wendet, weil er das Fremde loswerden will – auch wenn es den eigenen Tod bedeutet – und weil es Aufgabe des Immunsystems ist, dafür zu sorgen, dass nichts Fremdes in unserem Körper wirksam ist, ist gegeben. 

Es stellen sich viele Fragen zu diesem experimentellen, genetischen Eingriff, der bisher weltweit viele schwerwiegende Nebenwirkungen und Todesfälle verursacht hat. Die Substanzen sind nur vorläufig zugelassen; es fehlen wesentliche Studien über mittel- und langfristige Folgen. Es bedarf einer intensiven Auseinandersetzung und einer sorgfältigen Anschauung, um eine eigene Entscheidung treffen zu können, denn die Propaganda von Regierung und Medien ist irreführend.

Siehe hierzu auch das Video: "Spirituelle Aspekte zur Impfpflicht" mit Dr. Jens Edrich           https://www.youtube.com/watch?v=MGgaQBfKScU

Ideal

Ein Ideal unterscheidet sich von einem Ziel dadurch, dass es eine universale Gültigkeit hat. Ein Ziel kann ausschließlich auf mich, meine Gesundheit, meinen Erfolg usw. gerichtet sein, während ein Ideal immer auch den Mitmenschen, dem Umfeld, der Natur zugute kommt.


Beispiel: Wenn ich formuliere, dass ich im nächsten Jahr meinen Umsatz um 20 % steigern möchte, um mir weitere materielle Wünsche erfüllen zu können und/oder am Wettbewerb vorbeiziehen möchte, so ist dies ein Ziel, da es ausschließlich mir von Nutzen ist. Möchte ich aber eine gute Beziehungskultur, einen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit den Mitarbeitern im Unternehmen entwickeln, so dass sich diese Kultur auch nach außen trägt, in den Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern, so ist dies ein Ideal – es ist nicht nur auf mich bezogen, sondern auch auf mein Umfeld.

Ein Ideal beginnt im Denken mit einer Idee (zu einem Objekt, einem Menschen, einer Aussage). Diese Idee wird über einen längeren Zeitraum immer wieder konkretisiert und vorstellbar gedacht, so dass sich Bilder vor dem inneren Auge entwickeln und Empfindungen zu der Idee entstehen. Je intensiver sich die Empfindungen einstellen, sich das Gefühl daran erwärmt, desto mehr möchte der Mensch die Idee in die Praxis umsetzen. Es werden hier das Denken, das Fühlen und der Wille – das Handeln – angesprochen. Der Mensch wird damit schöpferisch tätig – er manifestiert eine Idee.

Immunsystem

Als Immunsystem wird das biologische Abwehrsystem höherer Lebewesen bezeichnet, das Gewebeschädigungen durch Krankheitserreger verhindert. Dieses körpereigene Abwehrsystem entfernt in den Körper eingedrungene Mikroorganismen, fremde Substanzen und ist außerdem in der Lage, fehlerhaft gewordene körpereigene Zellen zu zerstören … (Quelle: Wikipedia)

Das Immunsystem ist ein Wahrnehmungssystem

Das menschliche Immunsystem arbeitet wie eine gut organisierte Polizeieinheit. Ein Polizist nimmt sorgfältig wahr, was sich in seiner Umgebung ereignet und achtet darauf, dass Gesetz und Ordnung zum Wohle der Gemeinschaft eingehalten werden.

Ähnlich arbeitet das Immunsystem. Es achtet darauf, dass nichts Fremdes in den Organismus eindringt. Ist dies der Fall, wird kontrolliert, ob es ein bekannter Straftäter (Erreger) ist, (das Immunsystem verfügt über Gedächtniszellen) und somit bereits genügend Polizisten (Antikörper) vorhanden sind, oder ob es ein unbekannter Straftäter (Erreger) ist. In diesem Fall, wird geprüft, ob es ausreichend ist, einen Polizisten (Antikörper) abzustellen, der den Straftäter (Erreger) unschädlich macht, oder ob eine ganze Armee benötigt wird. 

So wie das Immunsystem mit jeder Infektion oder Krankheit spezifische Gedächtniszellen ausbildet, und somit einen Lernschritt vollzieht und an der Auseinandersetzung erkraftet, so kann auch der Mensch sein Bewusstsein erweitern, indem er seine Wahrnehmungsfähigkeit zu bestimmten Phänomenen mit Hilfe seiner Gedankenkraft weiter entwickelt. Dadurch könnte er sich seelisch und körperlich stabilisieren, Ängste und Unsicherheiten würden weichen.

So wie es nicht ratsam ist, bei schlechten Wetterverhältnissen nicht mehr nach Draußen zu gehen, aus Angst, sich den Bakterien und Viren auszusetzen, um nicht krank zu werden, so ist es auch nicht zu empfehlen, sich nicht mit dem Negativen, dem Bösen auseinander zu setzen, aus Angst, davon berührt zu werden, sich zu infizieren.

Das Immunsystem geht aus jeder Auseinandersetzung mit einem Erreger gestärkt hervor und der Mensch, wenn er sich mit dem Negativen durch eine sorgfältige und objektiv-logische Bewusstseinsarbeit konfrontiert, ebenso. Er entwickelt Erkenntnisse durch die bewusste Auseinandersetzung zu den verschiedenen Phänomenen und kann somit das Negative besser erkennen und sich einen stabilen Standpunkt erarbeiten. Heinz Grill:

"Derjenige, der sich vor allen pathologischen Erregern schützen muss, der nicht mehr natürlich in die Begegnung gehen kann, verliert jene innere Kraft des gesunden Verarbeitens von Sinneseindrücken, Wahrnehmungen, empfangenen Gedanken aus den Medien und – wenn man es noch weiter in einem etwas frei gewählten aber doch vorstellbaren Begriff ausdrückt – er verliert sein sogenanntes Selbstgefühl und das Gefühl für den Anderen." 

Siehe auch die folgenden Beiträge von Heinz Grill: "Die Stärkung des Immunsystems durch die Auseinandersetzung mit dem Bösen" vom 04.04.2020; "Der Coronavirus: Die Auseinandersetzung mit den Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft" vom 04.03.2020; "Die Steigerung der Immunkompetenz durch bewusstseinsbildende Übungen" vom 16.03.2020.

Integrität

Heinz Grill sagt dazu: 
"Die Wortbedeutung von Integrität als eine ethische und moralische Forderung bezeichnet eine größtmögliche Übereinstimmung der eigenen Ideale und der persönlichen errungenen Werte mit der nach außen gerichteten und sichtbaren Lebenspraxis. Mit anderen Worten kann dieser gleiche Begriff mit einer soliden Übereinstimmung des seelisch-geistigen Potenzials des Menschen mit seinem Körper und seinen sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Lebensäußerungen gesehen werden."

Dies bedeutet, dass ein Mensch authentisch nach außen lebt, was er sagt. Seine Werte und Ideale hat er sich selbst errungen; er ist keineswegs fremdbestimmt.

Der Begriff lässt sich auch auf das Immunsystem anwenden, denn es achtet sorgfältig darauf, dass nichts Fremdes in das System eindringt. 

Siehe auch weiter oben: "Integritätsverlust durch Suggestion"

mRNA/RNA

Eine mRNA, auch messenger-RNA (englisch messenger ribonucleic acid) oder deutsch Boten- RNS genannt, ist eine einzelsträngige Ribonukleinsäure (RNA), die genetische Information für den Aufbau eines bestimmten Proteins in einer Zelle überträgt. Das mRNA-Molekül trägt die Botschaft der Desoxyribonukleinsäure und dient beim Proteinaufbau im Zellplasma an den Ribosomen als Bauanleitung. 

RNA: Ribonukleinsäure (kurz RNS; englisch RNA für ribonucleic acid) ist eine Nukleinsäure, die sich als Polynukleotid aus einer Kette von vielen Nukleotiden zusammensetzt. Das Biomolekül ist bei bestimmten Virentypen sowie den hypothetischen urzeitlichen Ribozyten Träger der Erbinformation, also die materielle Basis der Gene. Das Wort setzt sich zusammen aus Ribose und Nukleinsäure. Eine wesentliche Funktion der RNA in der biologischen Zelle ist die Umsetzung von genetischer Information in Proteine, in Form der mRNA fungiert sie hierbei als Informationsüberträger. (Quelle: Wikipedia)

Virus SARS-CoV-2

Das Virus (severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2), umgangssprachlich neuartiges Coronavirus genannt, ist ein dem SARS-Erreger ähnliches Betacoronavirus mit wahrscheinlich zoonotischem Ursprung. Das neue Betacoronavirus wurde Anfang 2020 als Auslöser der Infektionskrankheit COVID-19 identifiziert. (Quelle: Wikipedia)

Das Coronavirus gehört zu dem Stamm der Viren und muss von einem Bakterium unterschieden werden. Das Virus verfügt über keinen eigenen Stoffwechsel, sondern bedient sich einem Wirtsorganismus und greift in die Steuerungssysteme der DNS ein. Es ist ein Parasit, ein außerordentlich genialer Schmarotzer, der eine Symbiose mit dem menschlichen Zellorganismus benötigt. Das Geheimnis aller Viren ist es, dass sie sich im Zellsystem vermehren und ohne dieses nicht lebensfähig wären. Sie übernehmen eine Art Fremdsteuerung über den körperlichen organischen Apparat, indem sie eigene Proteinprozesse hervorbringen.

Des Weiteren ist der medizinische Standpunkt interessant, dass es gegen Bakterien schnellwirkende Antibiotika gibt, während gegen Viren keine effektiven Heilmittel existieren. 

Da das Virus die Steuerung bis in die Erbstrukturen übernimmt, müsste der gesamte Eiweiß-Bildeprozess über das Bewusstsein gelenkt werden, um das Virus zu überwinden. Dies kann durch eine Art Neuanfang im Bewusstsein geleistet werden. Durch objektive Auseinandersetzung mit dem Negativen, mit den Ängsten und Suggestionen entwickeln sich Erkenntnisse. Das Immunsystem erkraftet und kann den Erreger besser abwehren. (Auszüge aus dem Beitrag von Heinz Grill vom 04.03.2020: "Der Coronavirus: Die Auseinandersetzung mit den Ängsten und Suggestionen stärkt die Abwehrkraft") Siehe hierzu auch weiter oben: "Was ist Anschauung?"

Unterscheidung: Information – Nicht-Information – Suggestion – Lüge

Eine Information bezieht sich auf eine Nachricht, die vollständig und objektiv sachlich geschildert wird anhand von belegbaren und konkreten Zahlen, Daten und Fakten. Sie ist frei von subjektiven Beurteilungen und Beimischungen von eigenen Meinungen. Beispiel: "Von den heute durchgeführten 200.000 PCR-Tests weisen 2.000 ein positives Ergebnis aus. Gestern wurden 100.000 Tests durchgeführt – sie ergaben 1.000 positive Ergebnisse." Mit dieser klaren, konkreten Aussage wird sichtbar, dass zwar die Anzahl der Tests erhöht wurde, jedoch die positiven Ergebnisse im Verhältnis unverändert sind. Mit einer solchen Aussage wird weder Angst noch Panik verbreitet. 

Bei der Nicht-Information fehlt die Bezugsgröße – Beispiel: "Die Zahl der Corona-Infizierten ist erneut gestiegen". Hier fehlt sowohl die Angabe, um wieviel die Zahl gestiegen ist, der Zeitraum sowie die Anzahl der Tests. Außerdem wird hier von Infizierten gesprochen – dabei handelt es sich lediglich um positive Testergebnisse, was bereits eine Suggestion darstellt.

Die Suggestion in dem zuvor genannten Beispiel ("Die Zahl der Corona-Infizierten ist erneut gestiegen") besteht darin, dass der Bevölkerung vermittelt wird, dass die Gefahr erneut zugenommen hat und der Einzelne noch stärker gefährdet ist, als in den Tagen zuvor. Die Angst soll also weiter in die Bevölkerung hineingetragen werden, ohne dass diese dies bewusst wahrnimmt. Es findet eine verdeckte Einflussnahme statt, die dem Einzelnen verborgen bleiben soll.

Bei einer Lüge wird eine Unwahrheit ausgesprochen mit dem Ziel, einen falschen Eindruck hervorzurufen oder aufrecht zu erhalten. In der Regel weiß derjenige, der eine Lüge ausspricht, dass die Aussage unwahr ist. Bezogen auf das obige Beispiel, besteht die Lüge darin, dass von Infektionen anstatt von positiven Tests gesprochen wird und dass ein positives Testergebnis keinen Rückschluss zulässt, ob die Person infiziert oder gar krank ist. Machen wir uns folgende logischen Zusammenhänge bewusst:

  • Positiv getestet bedeutet nicht gleichzeitig, dass der Getestete infiziert ist.
  • Symptome bedeuten nicht, dass jemand ernsthaft erkrankt ist.
  • Erkrankt bedeutet nicht, dass sich jemand in Lebensgefahr befindet.
  • Lebensgefahr bedeutet nicht, dass jemand stirbt.


(Quelle: "Die Alternative aus dem Inneren" – Artikel von Erich Decker vom 24.11.2020 https://www.arbeitskultur-zukunft.de/aktuelles/innere-alternative/

 Der Artikel als Dokument 

Ortrud Decker, Jahrgang 1954, arbeitet freiberuflich als Kommunikationstrainerin, Coach und Mediatorin für IZP-NET und ist Mit-Autorin der im Aufbau befindlichen neuen Ausrichtung „Arbeitskultur Zukunft“. Ihre Schwerpunkte sind Kommunikation, Konfliktmanagement, Mediation. Ihr Ziel: Neben fachkundigen Inhalten auch spirituelle Aspekte zu vermitteln, um das Leben bewusster und eigenverantwortlicher gestalten zu können.